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Friedrich Ebert Stiftung Stipendium Dissertation Help

Organisation

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist eine der größten deutschen politischen Stiftungen. Ihre Ziele sind Innovation und Fortschritt, aktive Demokratie sowie internationale Zusammenarbeit. Die FES orientiert sich an den Werten der sozialen Demokratie und steht der SPD nahe.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung existiert seit 1925. Ihre Gründung maßgeblich von dem ersten demokratisch gewählten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert angeregt. Seitdem trägt die Stiftung den Namen des Mannes, der vom Handwerker in das höchste Staatsamt aufgestiegen ist.

Die FES ist vor allem in den Bereichen Politische Bildung, Forschung und Entwicklungsarbeit (im Ausland) tätig. Die Studienförderung ist nur ein Teil dieses wissenschaftlichen und politischen Aktivitäten. Sie soll besonders begabten und gleichzeitig gesellschaftspolitisch engagierten Studenten und Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit bieten während ihres Studiums materielle und ideelle Unterstützung zu erfahren.

Stipendien

Die Studienförderung des FES kennt zwei Programme: Grundförderung und Graduiertenförderung. Die Grundförderung betrifft ein Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss sowie Master- und Aufbaustudiengänge. Die Graduiertenförderung betrifft ein Promotionsvorhaben. Die Abteilung Studienförderung der FES unterstützt hierbei sowohl deutsche bzw. inländische Studierende als auch insbesondere eine große Anzahl ausländischer Studierender und Promoventen.

Grundförderung inländischer Studierender

Auswahlverfahren

Online-Bewerbung unter https://www.fes.de/studienfoerderung/bewerbung/bewerbung/online-bewerbung. Bei der schriftlichen Bewerbung sind insbesonderezwei wissenschaftliche Gutachten (i.d.R. durch Hochschullehrer/Professoren) einzureichen sowie gesellschaftspolitisches Engagement nachzuweisen oder darzulegen.

Wird die schriftliche Bewerbung akzeptiert, folgen zwei Auswahlgespräche mit Vertrauensdozenten der FES. Diese finden nach Möglichkeit am Hochschulort des/r Bewerber/in statt. Der Ablauf der Gespräche ist sehr individuell. Sicherlich sind klare Vorstellungen von beruflichen und persönliche Zielen sowie ein gesellschaftliches Bewusstsein und Interesse hilfreich. Dabei sollten ideologische Kriterien keine Rolle spielen. Authentizität ist maßgeblich.

Schließlich entscheidet der Auswahlausschuss nach Prüfung des Antrages und der Materialien über die Aufnahme des neuen Stipendiaten.

Materielle Förderung

Stipendiaten, die einen Anspruch auf BAfög besitzen, bekommen von der FES einen monatlichen Betrag in der Höhe des BAfög-Satzes; ohne das Geld später zurückzahlen zu müssen. Außerdem erhält jeder Stipendiat monatlich einen Betrag von 150 Euro als sogenanntes Büchergeld. Die Verwendung des Büchergeldes steht jedem Stipendiaten frei. Es ist also trotz des Namens nicht ausschließlich für Studienliteratur zu verwenden.

Ideelle Förderung

Die ideelle Förderung durch die Stiftung umfasst Betreuung, stipendiatische Aktivitäten (z.B. Arbeitskreise, Zeitschriften) sowie insbesondere Seminare zu politischen, wissenschaftlichen und berufsqualifizierenden Themen. Außerdem werden Studienreisen ins Ausland angeboten. Die Seminarvorschläge werden in erster Linie von Stipendiaten eingereicht und ausgewählt. Zwar gibt es bei einigen Themen mehr Bewerber als Plätzen und eine Teilnahme ist nicht immer garantiert. Die Seminare sind jedoch so zahlreich, dass ein oder zwei Seminare im Jahr nicht nur möglich, sondern von seiten der Studienstiftung auch erwünscht sind.

Netzwerk

Mit ihre Online-Plattform für Stipendiaten unter www.fes-stip.de bietet die Stiftung eine Möglichkeit der einfachen Kontaktaufnahme mit Mit-Stipendiaten und ehemaligen Stipendiaten sowie Diskussionsforen, Mailinglisten und Praktikumsanfragen. Auch die Hochschulgruppe der Stipendiaten vor Ort dient dem Austausch und Kennenlernen fächergleicher oder fachfremder Mit-Stipendiaten.

Graduiertenförderung

Es müssen folgende Unterlagen zugeschickt werden:

  1. Begründung für die Bewerbung bei der Friedrich-Ebert-Stiftung
  2. tabellarischer Lebenslauf inkl. politischem und/oder gesellschaftlichem Engagement
  3. Studienabschlusszeugnis
  4. Exposé
  5. ein wissenschaftliches Fachgutachten

Tipps zur Bewerbung (Graduiertenförderung)

Ad. 1) In der Begründung soll die Motivation des Bewerbers dargestellt werden. Die Leitfrage sind:

  • Wer bin ich?
  • Warum diese Stiftung?
  • Warum sollte grade ich von der FES gefördert werden?

Es gibt zwar keine Formvorschriften, aber mehr als eine Seite muss es nicht unbedingt sein.

Ad. 2) Hierzu gelten folgende Prinzipien: Ausführlichkeit, Lückenlosigkeit und Sauberkeit. Einer der wichtigsten der Lebenslaufpunkte ist das sog. politische oder gesellschaftliche Engagement (ehrenamtliche Arbeit bei Organisationen, NGOs, Vereinen, politisches Engagement: (hauptsächlich) Mitgliedschaft in einer Partei). Beide Formen des Engagements (gesellschaftlich oder politisch) werden als gleichwertig angesehen. Die Mitgliedschaft in einer politischen Partei wird als Ausdruck der persönlichen Interessenlage gewertet - sie ist jedoch kein Muss. In der Praxis sind ca. 1/3 der StipendiatInnen Parteimitglieder (nicht notwendigerweise in der SPD, auch Grüne sind nicht selten), ein weiteres Drittel ist politisch aktiv und das letzte Drittel anderweitig gesellschaftspolitisch engagiert. Wichtig: Empfehlungsschreiben helfen nicht. Sie werden bewusst dem Auswahlausschuss nie vorgelegt. Dessen Entscheidung ist unabhängig - der Draht zum Bundestagsabgeordneten oder die Ministerempfehlung laufen also ins Leere.

Ad. 4) Einer der schwierigsten Teile der Bewerbung. Im Exposé sollte in der Regel folgendes angesprochen werden:

  • Das Forschungsthema oder Forschungsgebiet,
  • die Fragestellung,
  • wissenschaftliche Methode, die bei der Bearbeitung des Themas angewendet wird,
  • persönliche Eignung für die Bearbeitung dieses Themas,
  • grobe Gliederung und Zeitplan,

Was den Umfang betrifft, sind unterschiedliche "Größen" vertretbar. Von 10 bis zu 40 Seiten (allerdings dürfte 40 schon die "oberste" Grenze sein) ist üblich.

Bewerbungsgespräche (Graduiertenförderung)

Nachdem die Unterlagen geprüft worden sind (Kriterien: Vollständigkeit, Eignung, ausreichendes Engagement, gute Leistungen und gute Prognose für die Dissertation) wird man zu 2 Gesprächen eingeladen.

Das erste Gespräch betrifft die wissenschaftliche Seite der Promotion. Während des Gesprächs wird "geprüft", ob der Bewerber das Promotionsthema "bewältigen" kann. Das zweite Gespräch betrifft hauptsächlich das gesellschaftliche oder politische Engagement des Bewerbers. Beide Gespräche dauern durchschnittlich bis zu einer Stunde.

Als Vorbereitung auf die Gespräche sei empfohlen, die letzten Ausgaben der ZEIT und die aktuelle Ausgabe einer guten Tageszeitung gelesen zu haben - schließlich ist eine politische Stiftung auch daran interessiert, ob der Kandidat politisches Interesse zeigt. Gern kommen also auch besonders im zweiten Gespräch Fragen, die darauf abzielen, diese Punkte beim Kandidaten abzuklopfen (a la 'was hielten Sie denn von einem deutschen Einsatz im Irak').

Weblinks

--Karolin.krocker (Grundförderung)
--Pawel.nalewajko (Graduiertenförderung)

Du hast gute Chancen auf ein Stipendium – und ein Stipendium bringt dir eine Menge. Wir erklären dir, warum sich eine Stipendienbewerbung so sehr für dich lohnt.

Nach unserer Erfahrung ranken sich um keine andere Form der Studienfinanzierung so viele Vorurteile und Fehleinschätzungen. Es ist immer wieder die Rede davon: Da werden nur Überflieger mit Einserschnitt aufgenommen! Stiftungen sind elitär! Das ist eh nichts für mich! Oder: Stipendien sind nur etwas für ganz Bedürftige, davon sollten lieber andere profitieren, die noch weniger Geld haben als ich. Wir haben inzwischen sehr viele StipendiatInnen in unseren ArbeiterKind.de-Gruppen, da sie sich getraut haben, sich zu bewerben.

Wir möchten dich über Stipendien informieren und ermutigen, dich zu bewerben!

Für wen sind Stipendien denn wirklich?

  • Stiftungen suchen in erster Linie nach engagierten (künftigen) Studierenden, die sich für andere einsetzen
  • Stiftungen suchen vermehrt BewerberInnen, deren Eltern nicht studiert haben
  • Stiftungen suchen vermehrt nach Studierenden an Fachhochschulen
  • StipendiatIn kannst du übrigens auch mit einem Abi-Durchschnitt werden, der mit einer Zwei anfängt

Warum solltest du dich für ein Stipendium interessieren?

Als StipendiatIn profitierst du von einem großen Netzwerk und einem tollen Eintrag im Lebenslauf. Viele schwärmen fast ohne Ausnahme von der ideellen Förderung, z. B. durch Themenworkshops, persönliche Treffen und Diskussionsrunden. Außerdem musst du die finanzielle Förderung später nicht zurückzahlen.

Wonach wird ausgewählt?

Es gibt in der Regel drei Kriterien nach dem StipendiatInnen ausgewählt werden:

  • Engagement
    Die Begabtenförderungswerke und die meisten Stiftungen wollen Menschen fördern, die sich für andere Menschen engagieren. Dafür schauen sie, was du bisher getan hast, das anderen Menschen irgendwie zugute kommt. Es zählt praktisch alles, was anderen Menschen geholfen hat – ob im Verein, privat oder mit anderen zusammen. Bist du in deiner Gemeinde aktiv? Engagierst du dich in einem Jugendverband? Hilfst du im Tierheim? Gibst du kostenlose Hausaufgabennachhilfe an deiner Schule? Bist du im Sportverein oder bei der freiwilligen Feuerwehr? Bist du politisch engagiert? Alles zählt!
  • Leistung
    Leistung ist nicht gleich Noten. Die allermeisten Förderer wollen Menschen fördern, die nicht "auf den Kopf gefallen sind". Extraschlau oder talentiert muss man nicht sein. Dein Einsatz für andere zählt und mit einem Zweiernotenschnitt lohnt sich eine Bewerbung auf jeden Fall. Mach dir keinen Kopf, wenn auf deinem Zeugnis ein Notenausrutscher dabei ist, darauf kommt es nicht an. Einige StipendiatInnen haben sogar einen Abi-Schnitt mit einer Drei vor dem Komma.
  • Passung
    Die Begabtenförderungswerke und Stipendiengeber suchen nicht irgendjemanden, sondern Menschen, die entweder besonderen Kriterien entsprechen oder, im Fall der großen Begabtenförderungswerke, Menschen die bestimmte Werte teilen. Wir zeigen dir wie du die zu dir passenden Stipendiengeber findest.

Du bist gefragt, deine Ansichten und dein Engagement.

Triff dich mit unseren ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren, z. B. bei einem offenen Treffen, um deine Fragen rund den Studienalltag zu stellen. ArbeiterKind.de vergibt selbst keine Stipendien, aber wir beantworten deine Fragen über Stiftungen und Stipendien und unterstützen dich im Bewerbungsprozess. In einigen Hochschulen gibt es auch Stipendientage, wo du StipendiatInnen kennenlernen und mit ihnen über ihre jeweilige Förderung reden kannst. Schreibe uns eine Nachricht! Die E-Mail-Adressen unserer ArbeiterKind.de-Gruppen in deiner Nähe findest du auf unserer Karte. Mehr …

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Wer vergibt Stipendien?

Es gibt eine wunderbar große Stipendienlandschaft in Deutschland. Über 2000 Organisationen vergeben Stipendien. Das ist aber trotzdem nicht unübersichtlich, denn es gibt drei große Blöcke der Stipendiengeber:

Die 13 Begabtenförderungswerke
Fast alle Stipendien, die sie vergeben, werden vom Bundesbildungsministerium finanziert. Zu ihnen gehören z. B. die Studienstiftung des deutschen Volkes, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung oder die Hans-Böckler-Stiftung. Sie vergeben einen großen Teil der Stipendien in Deutschland – und die "luxuriösesten Stipendien", mindestens in Höhe von 300 Euro im Monat und das meist bis ans Studienende.

Das Deutschlandstipendium
Dieses Stipendium wird von den allermeisten Hochschulen vergeben. Es gibt immer 300 Euro im Monat, in der Regel erst einmal für ein Jahr. Die Bewerbung hierfür ist oft vergleichsweise einfach.

Über 2000 kleine Stipendiengeber
Das Stipendienangebot von unzähligen kleinen Stiftungen ist eine tolle Chance für dich. Zwar vergeben die meisten nur wenige Stipendien – dafür sind viele aber nicht besonders gut bekannt und bekommen für diese wenigen Stipendien oft auch wenige Bewerbungen. Du findest sie über Stipendien-Suchmaschinen, die dir Stipendien raussuchen, für die du die Bewerbungskriterien erfüllst.
Zu den Suchmaschinen ...

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Was solltest du bei deiner Bewerbung beachten?

  • Du solltest dich mit den Werten und Ansichten des Förderungswerks identifizieren können. Dafür geben dir die Internetseiten der Stiftungen einen guten Überblick. Auf www.stipendiumplus.de kannst du dich über die 13 großen, staatlich geförderten Begabtenförderungswerke informieren. Zudem erfährst du in unseren StipendiatInnen-Interviews mehr über die Förderung, Bewerbung und Motivation von einzelnen StipendiatInnen.

  • Schreibe deine Bewerbung nicht auf den letzten Drücker! Der Bewerbungsprozess nimmt Zeit in Anspruch, denn du verfasst meist ein Motivationsschreiben und sammelst Gutachten von LehrerInnen bzw. ProfessorInnen. Du musst einplanen, dass vor allem Dritte mindestens zwei bis vier Wochen Zeit für ein ordentliches Gutachten benötigen.

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Die 13 großen Stiftungen für deine Förderung

Mit den Begabtenförderungswerken sind die 13 Stiftungen gemeint, die Studierende sowohl finanziell als auch ideell fördern. Das Geld für die allermeisten Stipendien erhalten sie vom Staat. Die finanzielle Förderung ist daher bei allen gleich: Der Förderbetrag richtet sich nach deinem BAföG-Anspruch und ist ebenso abhängig vom Einkommen deiner Eltern. Das Grundstipendium beträgt daher maximal 735 Euro (Stand: Frühjahr 2017). Hast du nach den BAföG-Richtlinien keinen Anspruch auf eine finanzielle Förderung, erhältst du trotzdem eine Studienkostenpauschale von 300 Euro. Diese Pauschale erhältst du auch, wenn du das Grundstipendium bekommst. Du bekommst mit einem Stipendium also immer deutlich mehr Geld, also du vorher hattest. Und das geschenkt! Du profitierst zudem von den umfangreichen Seminarangeboten. Die Begabtenförderungswerken bezuschussen häufig auch die Auslandsaufenthalte ihrer StipendiatInnen.

Bei allen Stiftungen ist zu beachten, dass sie eine bestimmte Zielrichtung, z. B. im politischen oder religösen Rahmen, verfolgen oder gesellschaftlichen Institutionen nahe stehen. Daher ist es wichtig, dass du dir einen Überblick verschaffst, welche Stiftung(en) dich interessieren. Versuche doch mal, zwei oder drei Stiftungen zu finden, die zu dir passen könnten!

Du findest weitere Informationen auf dem gemeinsamen Internetportal der Begabtenförderungswerke Stipendiumplus und in der Broschüre "Mehr als ein Stipendium" (BMBF).

Es lohnt sich – die 13 Begabtenförderungswerke im Überblick von A - Z

Das Avicenna-Studienwerk ist das jüngste Begabtenförderungswerk und setzt sich für muslimische Studierende ein, die durch ihr Wissen und ihr Talent überzeugen. Stipendiat Tayyib Yavuz Cayirli berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de wie er auf das Avicenna-Studienwerk aufmerksam geworden ist. Mehr …

Das Cusanuswerk ist das Begabtenförderungswerk der katholischen Kirche und fördert Studierende mit katholischer Konfession, die sich ehrenamtlich einbringen und ihren Glauben ernst nehmen. Im Interview mit ArbeiterKind.de erzählt Sophia Hergenröder von ihrem Bewerbungsverfahren sowie ihrer ideellen und spirituellen Förderung durch die Stiftung. Mehr ...

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk richtet sich an Studierende mit jüdischen Wurzeln, die sich aktiv in der Gemeinde, Gesellschaft oder sozialen Projekten engagieren. Im Interview mit ArbeiterKind.de erzählt Shay Bar Or, warum er sich sozial engagiert und wie er durch das Studienwerk gefördert wird. Außerdem erfährt du im Interview mehr über den Bewerbungsprozess. Mehr …

Das Evangelische Studienwerk Villigst ist das Begabtenförderungswerk der evangelischen Kirche. Die Mitgliedschaft in der Kirchgemeinde ist nicht zwingend erforderlich, du solltest auf jeden Fall über deine Motivation und dein soziales Engagement in deiner Bewerbung berichten. Philipp Funke berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de, warum das Studienwerk Villigst so gut zu ihm passt. Mehr …

Die Friedrich-Ebert-Stiftung steht der SPD nahe und gehört damit zu den sechs politisch motivierten Stiftungen. Du solltest dich daher gesellschaftspolitisch engagieren und den Demokratiegedanken auch mit deinem ehrenamtlichen Engagement unterstützen. Jerop Janet Seurei berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de von ihrem Stipendium, den angebotenen Seminaren und den Zielen der Stiftung. Mehr …

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit steht der FDP nahe und fördert Menschen, denen die Freiheitsrechte der einzelnen Bürger besonders wichtig sind. Raphael Willmann berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de, welche Möglichkeiten es gibt, sich unter anderem in die Stiftung einzubringen. Mehr …

Der CSU steht die Hanns-Seidel-Stiftung nahe, die besonders den Zusammenhalt zwischen den Stipendiatinnen und Stipendiaten fördert. Es werden motivierte junge Nachwuchskräfte gesucht. Alexander Pinker hat zum Start seines Studiums gar nicht über ein Stipendium nachgedacht. Erst Kommilitonen machten ihn auf die Stiftung aufmerksam. Im Interview mit ArbeiterKind.de erzählt er über das Programm. Mehr …

Die Hans-Böckler-Stiftung ist die Stiftung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Mitbestimmung als Gestaltungsprinzip einer demokratischen Gesellschaft verpflichtet. Stipendiatin Adela Gashi berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de über die verschiedenen Möglichkeiten für deine Bewerbung bei der Stiftung. Sie erzählt auch von ihrer zweiten Chance und den Erwartungen an sie als Stipendiatin. Mehr …

Die Heinrich-Böll-Stiftung steht dem Bündnis 90/Die Grünen nahe und setzt sich für grüne Ideen ein. Die Gleichberechtigung gehört genauso zum Grundgedanken der Stiftung wie die Nachhaltigkeit in der Ökologie. Im Interview mit ArbeiterKind.de berichtet Mohamed Hamzé darüber, dass er viele Fragen vor seiner Stipendienbewerbung hatte. Er möchte dir Mut machen, dass du deine Fragen offen stellst. Mehr …

Die Konrad-Adenauer-Stiftung steht der CDU nahe und ist geprägt durch christlich-demokratische Wertvorstellungen. Die Stiftung fördert junge Talente mit dem Stipendium. Nadine Grzeszick berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de von ihrer Förderung sowie der journalistischen Nachwuchsförderung der Stiftung. Mehr …

Die Rosa Luxemburg Stiftung gehört ebenfalls zu den parteinahen Stiftungen und steht der Linken nahe. Sie setzt sich für die Verbreitung von politischen Kenntnissen und Zusammenhängen ein. Im Interview mit ArbeiterKind.de berichtet Stipendiatin H. Yakut von ihren Erfahrungen im Bewerbungsgespräch und darüber, zu den eigenen Überzeugungen zu stehen. Mehr …

Die Stiftung der deutschen Wirtschaft steht politisch den Arbeitgebern nah. Mit dem Stipendium sollen Studierende gefördert werden, die bei Herausforderungen lieber selbst zupacken, statt auf andere zu warten. Im Interview mit ArbeiterKind.de erzählt Carola Westermeier, ob sie sich mit der Wirtschaftslehre oder dem Marketing auskennt. Mehr …

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk und sowohl politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral. Dafür sind hier Leistungen in Schule und Studium etwas wichtiger. Philipp Ebert berichtet im Interview mit ArbeiterKind.de von dem Vorschlagsverfahrungen der Stiftung und seinen Erfahrungen als Stipendiat. Mehr …


Das Aufstiegsstipendium

Das ebenfalls staatlich finanzierte Aufstiegsstipendium vergibt die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung. Dieses Stipendium ist nur mit Berufspraxis zu bekommen und richtet sich daher an Berufstätige, die sich durch Talent und Engagement ausgezeichnet haben und nun ihr erstes Hochschulstudium anstreben. Eine Voraussetzung ist unter anderem, dass du nach der abgeschlossenen Berufsausbildung mindestens zwei Jahre in Vollzeit gearbeitet hast. Dafür beträgt die Förderung unabhängig vom Einkommen 750 Euro im Monat.

Im Interview mit ArbeiterKind.de berichtet Kilian Fröhlich warum er sich nach seinen ersten Berufsjahren für ein Studium entschieden hat. Mehr …

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Private Stiftungen

Neben den großen, staatlich geförderten Stiftungen, vergeben auch über 2000 private und kleine Stiftungen Stipendien für Studierende und SchülerInnen. Häufig richten sich diese Stipendien an bestimmte Zielgruppen. Sie können auch orts- oder fachgebunden vergeben werden.

Es lohnt sich, nach kleineren Stiftungen zu recherchieren, auch wenn es Fleißarbeit ist. Ein exotisches Beispiel aus Hessen ist der Nassauische Zentralstudienfonds, der auf Herzog Wilhelm von Nassau zurückgeht. Studierende, die im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Nassau geboren sind, können sich um Stipendien in Höhe von maximal 1000 Euro pro Semester bewerben. Es gibt wirklich viele kleinere Stiftungen, die Studierende aus einer bestimmten Region fördern.

Du kannst auch nach Projekten suchen, die dich zum Beispiel bei deinem Auslandsaufenthalt unterstützen. Wenn du dich unter anderem für globale Netzwerke und nachhaltige Entwicklung interessierst, so ist das ASA-Programm eventuell spannend für dich. Mit Hilfe von verschiedenen Programmen kannst du eigene nachhaltige Ideen entwickeln, ein Auslandspraktikum absolvieren und selbst ein Projekt gestalten.

Für deine Suche nach Stipendien kannst du u. a. bei myStipendium.de oder auf dem Internetportal Stipendienlotse starten.
Zu weiteren Suchmaschinen ...

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Deutschlandstipendium

Über das Deutschlandstipendium werden fast genauso viele Studierende gefördert, wie über die 13 großen Förderungswerke zusammen. Das Stipendium ist einkommensunabhängig und beträgt 300 Euro im Monat. Die eine Hälfte wird von privaten Förderern, die andere Hälfte vom Staat finanziert. Wir haben ein Interview mit dem Stipendiaten Benjamin Schade über das Deutschlandstipendium geführt. Mehr ...

Das Deutschlandstipendium wird von den Hochschulen vergeben, die sich selbst um die private Förderung kümmern. Daher solltest du recherchieren, ob auch deine Hochschule dieses Stipendium anbietet. Dabei hilft dir eine Deutschlandkarte auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Das Stipendium wird in der Regel nur für ein Jahr vergeben. Die Regeln der Hochschulen, u. a. über den Bewerbungsablauf, die StipendiatInnen-Auswahl sowie über eine Weiterförderung, sind sehr unterschiedlich. Du findest konkrete Informationen auf der Internetseite deiner Hochschule.

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Suchmaschinen für Stipendien

Es gibt einige Suchmaschinen, die dir bei deiner Stipendienrecherche behilflich sein können:

Das Verbraucherportal Vergleich.org stellt dir einen kostenlosen, werbefreien Stipendienratgeber zur Verfügung, der u. a. eine Aufteilung der Stipendien nach Bundesland oder Hochschule vornimmt.   

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Erfahrungsberichte

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